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Der Bauwagen in Auzelg

Der Mobile Treff im Auzelg kommt gut an

Der Bauwagen im Auzelg erfreut sich grosser Beliebtheit: Im Durchschnitt nehmen 20 bis 30 Jugendliche an den verschiedenen Angeboten teil. Der Mobile Treff bietet einen niederschwelligen Zugang zur Offenen Jugendarbeit und schafft einen unkomplizierten Begegnungs- und Freiraum mitten im Quartier.

Das mobile Setting bringt eine gewisse Spontaneität und Improvisation mit sich. Angebote können flexibel an die Situation und die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst werden. Im Zentrum stehen dabei Beziehungsarbeit, Sozialraumorientierung und die aktive Förderung von Partizipation und Mitbestimmung. Die Jugendlichen werden regelmässig nach ihren Ideen und Wünschen gefragt und können das Programm dadurch mitgestalten.

Kreativ, spielerisch und gemeinsam

Das Angebot ist vielfältig und orientiert sich an den Interessen der Jugendlichen. In den vergangenen Wochen gab es gemütliche Abende an der Feuerschale mit Marshmallows, Schoggibananen und Schlangenbrot. Mit Neonstiften gestalten die Jugendlichen Karten, die anschliessend laminiert und zu einer Girlande für das Closing Event am 30. Oktober zusammengesetzt werden. Auch eine Runde FIFA im Bauwagen erfreut sich grosser Beliebtheit. Weitere Aktivitäten wie Henna, Tattoostifte oder Pingpong-Turniere ergänzen das Angebot.

Der monatliche Veranstaltungskalender hängt gut sichtbar am Bauwagen aus und wird zudem an Schulen und Horte im Quartier verteilt. Jugendliche, die sich aktiv an der Gestaltung und Organisation beteiligen möchten, können einem WhatsApp-Chat zur Mitorganisation beitreten. So entstehen Möglichkeiten für freiwilliges Engagement und konkrete Erfahrungen von Selbstwirksamkeit.

Mitbestimmung braucht Vertrauen

Während die Partizipation zu Beginn noch eher zurückhaltend war, ist inzwischen ein zunehmendes Interesse an der Mitgestaltung spürbar. Die wachsende Beteiligung zeigt, dass durch kontinuierliche Präsenz und Beziehungsarbeit Vertrauen entsteht und der Mobile Treff zunehmend als eigener Ort wahrgenommen wird.

Wie stark die Jugendlichen den Bauwagen bereits mit ihrem Quartier verbinden, zeigt ein besonderer Eintrag auf der Wunschliste: Eine Jugendliche wünschte sich, dass der Bauwagen am liebsten einfach im Auzelg bleiben soll. Ein schönes Zeichen dafür, dass aus einem mobilen Angebot ein wichtiger Begegnungs- und Aufenthaltsort im Sozialraum geworden ist.

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